Lexnitz

Ortsvorsteher: Franz Eggenhofer

 

Kapelle LexnitzLexnitz wurde im Jahre 1112 in der "Prima fundatio", dem Zehentbuche des Klosters St. Georgen, als "Lechsniz" erwähnt und gehörte zum Zehentamt Göpfritzschlag.

Im Jahre 1254 wird als Pfarrer von Dobersbeg Dietrich von Lechsnitz genannt, der noch 1300 und 1303 mit seinem Bruder Zewis von Lechsnitz in Urkunden des Klosters Altenburg aufscheint.

Im Zins- und Lehensbuch der Grafschaft Litschau aus 1369 wird ebenfalls Lexnitz mit dem heute verschollenen Dorf Eschenau genannt.

In der Zeit um 1425, als die Hussiten in Österreich einfielen, wurde der Ort Schellings zur Gänze und Dobersberg und Lexnitz zum Großteil zerstört.

1531 ist die Schreibweise des Ortes: "Legsnitz"

Graf Philipp von Grünne spendete im Jahre 1832 die Gebetsglocke. Wahrscheinlich stammte aus dieser Zeit auch der 1963 abgetragene hölzerne Glockenturm, welcher durch die Dorfkapelle ersetzt wurde.

Luftaufnahme LexnitzAls 1850 die freien Gemeinden gebildet wurden, kam Lexnitz zu Dobersberg. Die Ortschaft zählte damals 180 Einwohner. Bei der Volkszählung im Jahre 1910  hatte Lexnitz 124 Einwohner, 2001 waren es 66 Personen, aktuell im Jahre 2022 sind es 59.

 

 

 

 

Quelle: Kulturbrief 1972, Adolf Schlögl